Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Videos und Songs mit Meer Inhalt:

Klipper Elbrich, neuer Ausbau nach 130 Jahren  -  Signora del Vento (ex PEACE)  -  Die AVATAR auf dem Fetes de Brest - Segeln auf der AVATAR - Race of the Classics mit der AVATAR - Die AVATAR - Segeln mit Aphrodite auf dem Umweltfotofestival "horizonte zingst 2015" -- Sail Aphrodite -
- Aphrodite Segeltörn "Hamburg-Travemünde -- Eye of the Wind - Tres Hombres, der Transatlantik-Frachtsegler -

Zingst, die Perle der Ostsee - Land im Gezeitenstrom: Von der Waddenzee zum Ijsselmeer
- Lieder der Freiheit - Frei wie der Wind - Das Lied vom Meer - Einhandsegler -
- Loslassen - Nis Randers - Halla Ballu Ballay - Trutz, Blanke Hans - Passagiere -

Und hier die Texte zu den Songs:

 

 

Passagiere  - Axel Prahl und das Inselorchester - Album: Blick auf Mehr

 

Wir sind nur die Passagiere auf einer Reise ohne Ziel
Keiner kennt den Käpt'n, keiner weiß, wohin der will
Tausend Wege, tausend Fragen, was ist Liebe was ist Glück
Und dann am Ende Deiner Tage, schließ die Tür und tritt zurück

Hörst Du wie die Welt sich dreht?
Wie durch das Licht der Tag entsteht
Wie Sonnenstrahl das Leben weckt
Wie Finsternis das Licht entdeckt


Hunger, Krieg und Katastrophen, da könnt ihr forschen wie ihr wollt
Habt ihr für Eines eine Lösung, hat Euch Natur schon überholt
Alles Wissen, alles Denken macht am Ende keinen Sinn
Die Natur bestimmt die Richtung, bestimmt Ende und Beginn

Hörst Du wie die Welt sich dreht?
Wie durch das Licht der Tag entsteht
Wie Sonnenstrahl das Leben weckt
Wie Finsternis das Licht entdeckt

Wir sind nur die Passagiere auf einer Reise ohne Ziel
Keiner kennt den Käpt'n, keiner weiß, wohin der will
Tausend Wege, tausend Fragen, was ist Liebe was ist Glück
Und dann am Ende Deiner Tage, schließ die Tür und tritt zurück

Hörst Du wie die Welt sich dreht?
Wie durch das Licht der Tag entsteht
Wie Sonnenstrahl das Leben weckt
Wie Finsternis das Licht entdeckt
 

 

 

Das Lied vom Meer - Wingenfelder

Ich sehn mich so nach klarer Sicht
Im Nebel irgendwo
Verlier ich mich
Verlier ich dich
Ich hör das Horn in der Ferne
Ich kann dich kaum noch erkennen und der
Kapitän sucht die Sterne
Die Nachts am Himmel verbrennen

Ich fahr hinaus aufs Meer
Weiß nicht mal wo ich hin will
Nicht mal ungefähr
Und ich vermiss mich sehr
Doch wenn das Meer sich was genommen hat
Gibt's niemals wieder her

Der Kompass dreht
Und Süden ist wo Norden war
Wenn nichts mehr geht
Und das Ziel ist vage doch der Weg ist klar
Halt ich die Nase in den Wind und
Renn los wie ein Windhund
Schau niemals zurück denn
Hier gibt es nichts was ich nicht kenn

 

Ich fahr hinaus aufs Meer
Weiß nicht mal wo ich hin will
Nicht mal ungefähr
Und ich vermiss mich sehr
Doch wenn das Meer sich was genommen hat
Gibt's niemals wieder her

Und ich tanz auf der Welle und ich kenter im Sturm
Und am Horizont leuchtet immer ein Turm
Und ich nutz jede Brise jede flaute ein Freund
Risiko ist die Devise leichenblass und gut gebräunt

 

Ich fahr hinaus aufs Meer
Weiß nicht mal wo ich hin will
Nicht mal ungefähr
Und ich vermiss mich sehr
Doch wenn das Meer sich was genommen hat
Gibt's niemals wieder her

 

 

 

Lieder der Freiheit - Santiano

Kein König befehle, uns unsere Wege!
Wir folgen den Meeren, nur ihnen allein.
Kein Herr ist uns Herrscher, kein Land unser Kerker.
Die See und sonst keiner, soll Richter uns sein.

Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, wir sind nicht allein.
Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, komm stimm‘ mit uns ein.

Kein Fürst soll uns knechten, und wenn sie uns ächten.
Die See ist uns Zuflucht, mit all ihrer Macht.
Der Könige Farben, wird niemand hier tragen.
Nur unsere Fahne, weht oben am Mast.

Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, wir sind nicht allein.
Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, komm stimm mit uns ein!
Steh auf,denn da draußen bist auch du ein freier Mann.
In ewiger Weite nur die See.
Wir nehmen gemeinsam, unser Schicksal in die Hand.
Wohin die Winde auch wehen.

Das Meer sei uns Zeuge, kein Mensch wird uns beugen.
Erhobenen Hauptes, geh‘n wir bis zum Schluss.
In Freiheit geboren, und keinem verschworen
als unserer Mannschaft, ein jeder von uns.

Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, wir sind nicht allein.
Wir singen die Lieder, die Lieder der Freiheit.
Die Welt soll uns hören, komm stimm mit uns ein.

 

Frei wie der Wind - Santiano

Wir Freibeuter der Meere stehen immer fest zusammen
((Komm ins Boot auf große Fahrt))
Einjeder für den andern sind Brüder Mann für Mann
((Komm ins Boot auf große Fahrt))
Denn an Bord sind alle gleich egal ob arm ob reich
Und Freiheit ist und Freiheit ist der Lohn

Wir sind frei
Frei wie der Wind
Wir sind frei
Wir sind wer wir sind
Wir sind stolz ohne scheu
Unzertrennlich und treu
Ja wir sind frei
Wie der Wind

Ohne Grenzen ohne Mauern ans Ende dieser Welt
((Komm ins Boot auf große Fahrt))
Kein Sturm zersört die Bande die uns zusammen hält
((Komm ins Boot auf große Fahrt))
Wirst du heut mit uns gehn dann wirst du es verstehn
Denn Freiheit ist und Freiheit ist dein Lohn

Wir sind frei
Frei wie der Wind
Wir sind frei
Wir sind wer wir sind
Wir sind stolz ohne scheu
Unzertrennlich und treu
Ja wir sind frei
Wie der Wind

Wirst du heut mit uns gehn dann wirst du es verstehn
Und Freiheit ist und Freiheit ist dein Lohn

Wir sind frei
Frei wie der Wind
Wir sind frei
Wir sind wer wir sind
Wir sind stolz ohne scheu
Unzertrennlich und treu
Ja wir sind frei
Wie der Wind

Wir sind frei
Frei wie der Wind
Wir sind frei
Wir sind wer wir sind
Wir sind stolz ohne scheu
Unzertrennlich und treu
Ja wir sind frei
Wie der Wind

 

Einhandsegler
Text & Musik: Reinhard Mey

Du hast die Leinen losgeworfen mit einem Wort,
Alle Ketten, aller Ballast gehen über Bord,
Hast einen Strich gezogen, deinen Kurs bestimmt
Ins Logbuch eingetragen und das Ruder getrimmt.
Du bist aus dem Hafen auf das offene Meer freigekommen
Der Wind fällt in die Segel und du hast Fahrt aufgenommen.
Dein Bug spaltet die Wellen und pfeilschnell zischt
Dein Boot über die Kämme und es fliegt die Gischt.
Dein Kielwasser säumt schäumend deine Bahn
Einhandsegler auf dem Ozean.

Verlassen von allen guten Geistern
Das Spiel mit den Fluten meistern
Allein in einem zerbrechlichen Kahn
Einhandsegler auf dem Ozean.

Die Strömung ist gefährlich, die Untiefe nicht weit
Du mußt kreuzen gegen Dummheit und den Geist der Zeit.
Die See wird rauh und kabblig, wenn du es wagst
Zu widersprechen, wenn du aufstehst und die Wahrheit sagst.
Da ist keine stille Bucht, da ist kein schützendes Ufer,
Niemand in der Wasserwüste hört den mahnenden Rufer.
Daß du Recht hast, werden sie dir nie verzeih‘n
Und dann stürzen alle Wetter zugleich auf dich ein!
Zähl‘ nicht auf Schönwetterfreunde im Orkan
Einhandsegler auf dem Ozean.

Verlassen von allen guten Geistern...

Du siehst Wellen und Wolken und du siehst kein Land
Da draußen liegt dein Los allein in deiner Hand.
Du hast den Funk abgeschaltet, du brauchst sie nicht mehr,
Die echten Heuchler, die falschen Klugen, die blinden Seher.
Du mußt nicht mit ihnen um ihre goldnen Kälber tanzen
Egal, wie sie sich über dich das Maul zerfransen.
Niemand steht über dir - aber auch niemand steht dir bei.
Das ist ein hoher Preis, doch dafür bist du frei!
Du bist niemands Herr und niemands Untertan
Einhandsegler auf dem Ozean.

Verlassen von allen guten Geistern...

 

Loslassen
Musik: Joe Raschke, Text: Joe & Roman Raschke

Du im boot und ich bin an land
Wind treibt dich von mir fort
Halte die leine noch fest in der hand
Bald bist du am anderen ort

Unter den füßen bewegt sich der sand
Du wendest den blick von mir ab
Noch schmerzt das seil in meiner hand
Doch du weißt es gibt langsam nach

Ein nebelvorhang nimmt mir die sicht
Meine worte verhallen ganz sacht
Um uns herum schwindet das licht
Ganz langsam umfängt uns die nacht

Ich öffne die hand noch schmerzt meine haut
Das seil gleitet langsam ins meer
Du treibst fort gibst keinen laut
Meine seele ist einsam und leer

Der eine geht der andere bleibt
Wir sind auf der welt nur zu gast
Deine seele die bleibt wie die spuren im sand
Die du hinterlassen hast

 

Nis Randers

Ballade von Otto Ernst (1862-1925)

Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd -
Ein Schrei durch die Brandung!

Und brennt der Himmel, so sieht mans gut:
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sichs der Abgrund.

Nis Randers lugt - und ohne Hast
Spricht er: »Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.«

Da faßt ihn die Mutter: »Du steigst mir nicht ein!
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich wills, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!»

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
»Und seine Mutter?«

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muß es zerschmettern...! Nein, es blieb ganz!...
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des andern springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? - Ein Boot, das landwärts hält -
Sie sind es! Sie kommen!

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt...
Still - ruft da nicht einer! - Er schreits durch die Hand:
»Sagt Mutter, 's ist Uwe!«

 

 

Halla Ballu Ballay
Lyrics by Achim Reichel

Wir fahren über das weite Meer,

Halla Ballu Ballay, Halla Ballu Ballay

Die Heimat sehen wir lang nicht mehr,

Halla Ballu Ballay

Das wilde Wasser rauscht und schäumt

Halla Ballu Ballay  Halla Ballu Ballay

Manch einer von seiner liebsten träumt

Halla Ballu Ballay

Oh Bruder laß das Träumen sein

Halla Ballu Ballay Halla Ballu Ballay

Komm trink mit mir noch nen Becher Wein

Halla Ballu Ballay

Es heult der Sturm und es pfeift der Wind

Halla Ballu Ballay   Halla Ballu Ballay

Unter Deck ein Lied erklingt

Halla Ballu Ballay

Wir fahren über das weite Meer,

Halla Ballu Ballay, Halla Ballu Ballay

Die Heimat sehen wir lang nicht mehr,

Halla Ballu Ballay

 

Detlev Liliencron
Trutz, blanke Hans

Heute bin ich über Rungholt gefahren,

die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Noch schlagen die Wellen da wild und empört

wie damals, als sie die Marschen zerstört.

Die Maschine des Dampfers schütterte, stöhnte,

aus den Wassern rief es unheimlich und höhnte:

Trutz, Blanke Hans!

Von der Nordsee, der Mordsee, vom Festland geschieden,

liegen die friesischen Inseln im Frieden,

und Zeugen weltenvernichtender Wut,

taucht Hallig auf Hallig aus fliehender Flut.

Die Möwe zankt schon auf wachsenden Watten,

der Seehund sonnt sich auf sandigen Platten.

Trutz, Blanke Hans!

Mitten im Ozean schläft bis zur Stunde

ein Ungeheuer, tief auf dem Grunde.

Sein Haupt ruht dicht vor Englands Strand,

die Schwanzflosse spielt bei Brasiliens Sand.

Es zieht, sechs Stunden, den Atem nach innen

und treibt ihn, sechs Stunden, wieder von hinnen.

Trutz, Blanke Hans!

Doch einmal in jedem Jahrhundert entlassen

die Kiemen gewaltige Wassermassen.

Dann holt das Untier tiefer Atem ein

und peitscht die Wellen und schläft wieder ein.

Viel tausend Menschen im Nordland ertrinken,

viel reiche Länder und Städte versinken.

Trutz, Blanke Hans!

Rungholt ist reich und wird immer reicher,

kein Korn mehr fasst selbst der größeste Speicher.

Wie zur Blütezeit im alten Rom

staut hier alltäglich der Menschenstrom.

Die Sänften tragen Syrer und Mohren,

mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren.

Trutz, Blanke Hans!

Auf allen Märkten, auf allen Gassen

lärmende Leute, betrunkene Massen.

Sie ziehn am Abend hinaus auf den Deich:

"Wir trutzen dir, Blanker Hans, Nordseeteich !"

Und wie sie drohend die Fäuste ballen,

zieht leis aus dem Schlamm der Krake die Krallen.

Trutz, Blanke Hans!

Die Wasser ebben, die Vögel ruhen,

der liebe Gott geht auf leisesten Schuhen,

der Mond zieht am Himmel gelassen die Bahn,

belächelt den protzigen Rungholter Wahn.

Von Brasilien glänzt bis zu Norwegs Riffen

das schlafende Meer wie Stahl, der geschliffen
das Meer wie schlafender Stahl, der geschliffen".

Trutz, Blanke Hans!

Und überall Friede, im Meer, in den Landen.

Plötzlich, wie Ruf eines Raubtiers in Banden:

das Scheusal wälzte sich, atmete tief

und schloss die Augen wieder und schlief.

Und rauschende, schwarze, langmähnige Wogen

kommen wie rasende Rosse geflogen.

Trutz, Blanke Hans!

Ein einziger Schrei- die Stadt ist versunken,

und Hunderttausende sind ertrunken.

Wo gestern noch Lärm und lustiger Tisch,

schwamm andern Tags der stumme Fisch.

Heut bin ich über Rungholt gefahren,

die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Trutz, Blanke Hans!

Alle Fotos Copyright by Anke & Jens Bodenstein